westfalenpost, november 2014

wochenkurier, oktober 2012


http://www.wochenkurier.de/archiv/2012/10/23/steffi-hogrebe-bemalt-die-seele/

 


Pressetext der Pressereferentin der Stadt Schwelm, Frau Heike Rudolph, Mai 2013

Auf den ersten Blick beglückt /
Stefanie Hogrebe in Schwelms „Rathaus-Galerie“
Bürger herzlich zu Ausstellung voller Leben und Farbe eingeladen

Mit Stefanie Hogrebe stellt eine Frau in der „Galerie im Schwelmer Rathaus“ aus, deren Werk Besucher auf den ersten Blick begeistern wird. Bürgermeister Jochen Stobbe lädt alle Bürgerinnen und Bürger dazu sehr herzlich am Mittwoch, dem 15. Mai, um 11 Uhr in die Hauptstraße 14 ein.

Frau Hogrebe erlernte den Beruf der Tischlerin, den sie mehrere Jahre lang ausübte. Danach war sie als Ergotherapeutin in Langenberg tätig, inzwischen ist sie freischaffend.
Von 1994-1998 besuchte sie die Malakademie im "Hasper Hammer" bei dem renommierten Künstler Professor Bernhard Matthes, von dem sie nach eigenen Worten „sehr viel gelernt“ habe.

Stefanie Hogrebes Werk ist weder thematisch noch stilistisch eng zu fassen: Zu reich sind Themen und Motivik. Frau Hogrebe scheint aus nie versiegenden Gründen zu schöpfen, malt gegenständlich und abstrakt, zeigt Landschaften, Gegenstände, Menschen und Strukturen. Spürbar ist stets die Nähe zu Bewegung und Musik, mit der Stefanie Hogrebe eng verbunden ist. Sie spielt mehrere Instrumente, singt in zwei Chören, macht gelegentlich Straßenmusik und trommelt seit vielen Jahren mit der Streetpercussion-Formation "Slap-Attack" aus Wuppertal."

Die Schau in Schwelm präsentiert Arbeiten, die große Ruhe ausstrahlen und Werke voller Dynamik und Vitalität. Farbexperimentelle Bilder stehen neben Werken, die gezielt ausschließlich Abstufungen einer reduzierten Farbskala aufweisen. Forschen, Weiterkommen, Nachdenklichkeit, Bewegung, Mut: Vieles lässt sich aus diesen Bildern herauslesen, immer wieder auch ein existenzieller Humor und die Verführung zum Sprachwitz.

Nicht nur die gemalten Kunstwerke (Acryl, Pastellkreide, Tusche, Aquarell) nehmen für sich ein, sondern auch eine kleine Gruppe von Fotografien. Frau Hogrebe ist einem größeren Publikum übrigens auch als Illustratorin der Bücher „Winterzeit an Ruhr und Ennepe“ und „Dicke Freunde an Ruhr und Ennepe“ bekannt.

Es scheint, als sei Frau Hogrebe ein Resonanzboden für ungezählte wertvolle Lebensäußerungen, die sie zu eigenen Werken inspirieren. Es seien ihre Stimmungen, die sie zur Bildgestaltung drängen würden, ohne Wissen um den Ausgang, sagt die Frau, die sich mit dem Begriff „Künstlerin“ schwer tut. Denn: „Malen ist für mich vor allem ein wertvolles Ausdrucksmittel“. Ihre Bilder - kraftvoll und zugleich subtil, voller Bewegung und doch geborgen in Ordnungen - weisen oft einen Farbenreichtum auf, dem gelingt, was Stefanie Hogrebe möchte: "sich die Schatten von der Seele malen".